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Gemeindebücherei - Offenes Bücherregal - in Aldingen machbar?

Der Wunsch, ein „offenes Bücherregal“ einzurichten, wurde vor einiger Zeit von einer Leserin an das Bücherei-Team heran getragen. In vielen Städten und Gemeinden finden sie sich mittlerweile an zentralen Plätzen: Ausgediente Telefonzellen, Kühlschränke oder geschützte Regale, in die gelesene Bücher gestellt und dafür andere mitgenommen werden. Das Konzept funktioniert also wie ein Tauschring und ist im Grunde genommen eine sehr schöne Idee.Allerdings werden diese „offenen Bücherregale“ nicht von einer Bücherei, sondern von engagierten Ehrenamtlichen, Vereinen oder Kirchengemeinden betrieben. Denn es ist nicht damit getan, den Platz zur Verfügung zu stellen - es muss auch aufgeräumt und so manche Müllkiste entsorgt werden. Ein gutes Beispiel ist die Spaichinger „Give-Box“, deren Betreiber schließlich entnervt aufgaben, weil viele „Kunden“ die Gelegenheit nutzten, ihren Müll loszuwerden. Für die Gemeindebücherei ist die Umsetzung eines offenen Bücherregals also nicht machbar. Wer diese Form des Büchertauschs in Aldingen wünscht, sollte einfach selbst aktiv werden – Interessierte gäbe es sicherlich. Und wer einfach so mal stöbern oder tauschen möchte, dem sei der Tuttlinger Bahnhof empfohlen, wo der junge KUKAV-Verein den früheren Kiosk zum offenen Bücherregal umfunktioniert hat.