N!-Region F├ťNF G - Verbund nachhaltiger Kommunen

Die Gemeinden Aldingen, Denkingen, Frittlingen, Dei├člingen und Wellendingen haben sich im Rahmen der Auftaktveranstaltung "Markt der M├Âglichkeiten" am 26.06.2015 zur gemeinsamen Nachhaltigkeitsregion F├ťNF G zusammengeschlossen.

Dieses einzigartige Pilotprojekt wird vom Umweltministerium Baden-W├╝rttemberg unterst├╝tzt und gef├Ârdert.

Die f├╝nf Gemeinden sind allein vielfach zu klein und deshalb nicht in der Lage, gewisse Projekte durchzuf├╝hren. Durch die Zusammenarbeit der Gemeinden in Bereichen wie Klimaschutz, Energie, die Bew├Ąltigung des demographischen Wandels, Mobilit├Ąt, M├╝llvermeidung, regionale Produkte, Ern├Ąhrung, Bildung, Wirtschaft und Gesundheitswesen entstehen f├╝r die Gemeinden und die Region Mehrwerte.

Wie gelingt es beispielsweise, junge Menschen in der Region zu halten, dem Facharbeitermangel zu begegnen oder die Mobilit├Ąt f├╝r Senioren zu gew├Ąhrleisten? Wie kann die Infrastruktur in den
einzelnen Gemeinden erhalten bleiben und die Kaufkraft in den f├╝nf Gemeinden gebunden werden? Was gibt es k├╝nftig f├╝r Betreuungs- und Wohnangebote f├╝r ├Ąltere Mitb├╝rger und wie kann man gemeinsam die Vereinsstrukturen auch f├╝r die Zukunft sichern?

Fragen und Herausforderungen wie diese werden nun gemeinsam angegangen.

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Kontaktinformationen

Gesch├Ąftsstelle:

N!-Region F├ťNF G
Gesch├Ąftsf├╝hrer Detlef Carstensen
Oberhofenstra├če 28
78652 Dei├člinigen

Telefon: 0 176 / 45 97 57 51
Telefax: 0 3222 / 11 68 857
eMail: detlef.carstensen(at)arcor.de

Vorsitzender:

B├╝rgermeister Rudolf Wuhrer
Gemeinde Denkingen
Hauptstra├če 46
78588 Denkingen

Telefon: 0 74 24 / 97 06 -0
Telefax: 0 74 24 / 13 32
eMail: wuhrer(at)denkingen.de

Der Vorsitz der N!-Region wird j├Ąhrlich im Wechsel von den B├╝rgermeistern der f├╝nf beteiligten Gemeinden Aldingen, Dei├člingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen bekleidet.

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Nachhaltigkeitsbericht

Mit einem Nachhaltigkeitsbericht erfasst, bilanziert, strukturiert und dokumentiert die Kommune ihre vielf├Ąltigen Aktivit├Ąten f├╝r eine nachhaltige Zukunftsgestaltung. Der erste Nachhaltigkeitsbericht ist ein Statusbericht, der den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsbem├╝hungen festh├Ąlt. Auf dieser Grundlage k├Ânnen dann weitere Schritte (z. B. die Definition von Zielen, die Beschreibung von Ma├čnahmen zur Zielerreichung etc.) einer nachhaltigen Entwicklung in die Wege geleitet werden. Damit sind kommunale Nachhaltigkeitsberichte ein gutes Instrument, um Kommunen auf dem Weg zu einer nachhaltigen, zukunftsf├Ąhigen Entwicklung zu begleiten.

Im Kapitel ÔÇ×Fazit und AusblickÔÇť wird ein Fazit zum allgemeinen Stand der Nachhaltigkeit gezogen. Au├čerdem wird beschrieben, wie es mit dem Prozess der Nachhaltigkeitsberichterstattung weitergeht. Denn mit einer regelm├Ą├čigen Neuauflage des Nachhaltigkeitsberichts kann ein stetiger Prozess der Verbesserung auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung in Gang gesetzt werden.

Was bedeutet nachhaltige Entwicklung?
Die zunehmenden Folgen des Klimawandels zeigen immer deutlicher: Ein sehr viel sparsamerer Umgang mit den nat├╝rlichen Ressourcen ist zwingend erforderlich, um die ├Âkologische Tragf├Ąhigkeit des Planeten nicht erheblich zu ├╝berlasten.

Grundlage ist hierbei ein umfassendes Nachhaltigkeitsverst├Ąndnis, in dem ├Âkonomische, ├Âkologische und soziale Belange gleicherma├čen ber├╝cksichtigt werden. Die Belastbarkeit der Erde und der Natur sowie die Endlichkeit der Ressourcen setzen dabei die Grenzen.

Initiates file download2016 - Nachhaltigkeitsbericht der Gemeinde Aldingen (PDF - 3,11 MB)

In einem n├Ąchsten Schritt werden die einzelnen N-Berichte zu einem gemeinsamen Nachhaltigkeitsbericht f├╝r die N!-Region zusammengefasst. Hierbei werden gemeinsame Ziele definiert, welche dann zusammen mit der Bev├Âlkerung diskutiert und vertieft werden sollen. Diese Ziele werden dann die Marschroute der N!-Region f├╝r die kommenden Jahre markieren, wobei der N-Bericht regelm├Ą├čig fortgeschrieben werden soll.

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Klimaschutzpakt

Bei der UN-Klimakonferenz Ende des Jahres 2015 in Paris wurden wegweisende Beschl├╝sse gefasst. Die Staats- und Regierungschefs verst├Ąndigten sich darauf, die globale Erw├Ąrmung auf unter zwei Grad, besser noch 1,5 Grad zu begrenzen.

Von Paris geht auch f├╝r Baden-W├╝rttemberg das wichtige Signal aus, dass die Weltgemeinschaft den Klimawandel sehr ernst nimmt und bereit ist, mit gro├čen Anstrengungen den Klimaschutz wie auch die notwendige Anpassung an die nicht mehr vermeidbaren Klimaver├Ąnderungen voranzutreiben.
In Baden-W├╝rttemberg, so Umweltministerium, Gemeinde-, St├Ądte- und Landkreistag in ihrem Anschreiben zum Klimaschutzpakt, befinden wir uns nicht zuletzt durch das Engagement der Landkreise, St├Ądte und Gemeinden sowie der vielen engagierten Mitb├╝rgerinnen und Mitb├╝rger in der guten Ausgangslage, die Ziele von Paris mit vollem Einsatz verfolgen zu k├Ânnen.

In zeitlicher N├Ąhe zu den Beschl├╝ssen von Paris haben daher die kommunalen Spitzenverb├Ąnde zusammen mit dem Ministerium f├╝r Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W├╝rttemberg einen eigenen Klima-Pakt vereinbart. Der Klima-Pakt Baden-W├╝rttemberg wirbt daf├╝r, dass sich m├Âglichst viele Kommunen diesem Klima-Pakt anschlie├čen und vor Ort die notwendigen Ma├čnahmen zusammen mit der B├╝rgerschaft angehen. Diesen Appell verbindet das Land mit noch weiter verbesserten F├Ârderbedingungen.

Initiates file downloadKlimaschutzpakt des Landes Baden-W├╝rttemberg mit den kommunalen Landesverb├Ąnden Vereinbarung gem├Ą├č
┬ž 7 Abs. 4 Klimaschutzgesetz (PDF - 0,22 MB)

Initiates file downloadUnterst├╝tzende Erkl├Ąrung der Gemeinde Aldingen zum Klimaschutzpakt zwischen dem Land und den kommunalen Landesverb├Ąnden nach ┬ž 7 Abs. 4 Klimaschutzgesetz Baden-W├╝rttemberg (PDF - 0,05 MB)

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Foto: J├╝rgen B├Âgelspacher

Mitfahrb├Ąnkle ÔÇô
eine pfiffige Idee mit nachhaltigem Charakter

Die Nachhaltigkeitsregion F├ťNF G setzt ihr Mobilit├Ątskonzept zur Erg├Ąnzung des ├Âffentlichen Nahverkehrs Schritt f├╝r Schritt um.

Seit Mitte April 2017 werden an den Ortsdurchfahrtstra├čen insgesamt 17 Mitfahrb├Ąnkle aufgestellt. Weitere Gemeinden der Landkreise Rottweil und Tuttlingen spielen mit dem Gedanken, dieses Konzept zu ├╝bernehmen. So hat sich zum Beispiel Balgheim dieser Initiative angeschlossen und ein Mitfahrb├Ąnkle aufgestellt. In Zimmern o.R. wird diese Absicht ebenfalls diskutiert.

Die Idee

Daumen raushalten war fr├╝her, heute setzt man sich aufs Mitfahrb├Ąnkle und signalisiert damit, dass man in Fahrtrichtung mitgenommen werden m├Âchte. Dieses Mitfahrangebot wird in Deutschland schon in vielen Gemeinden praktiziert, um den ├Âffentlichen Nahverkehr vor allem zu den Zeiten zu erg├Ąnzen, die fahrpanm├Ą├čig schlecht bedient werden. Nebenbei wird so auch die Nachhaltigkeit gest├Ąrkt, wenn man bedenkt, dass die ├╝berwiegende Mehrzahl aller Autos nur mit dem Fahrer besetzt ist.

Die Regeln f├╝r die Nutzung des Mitfahrb├Ąnkles sind einfach

Nat├╝rlich steht es jeder Fahrerin und jedem Fahrer frei, ob am Mitfahrb├Ąnkle angehalten wird. Das Gleiche gilt f├╝r die potenziellen Mitfahrer. So zeigen Erfahrungen, dass zum Beispiel Frauen haupts├Ąchlich Frauen mitnehmen. Die Autofahrer werden allerdings gebeten, keine Kinder unter 14 Jahren einsteigen zu lassen. Abgesichert sind die Mitfahrer ├╝ber die KfZ-Haftpflichtversicherung des Fahrers. Die Gemeinden ├╝bernehmen keine Haftung.

F├╝r die praktische Umsetzung des Projekts hat die Zimmerei Haller aus Aldingen eigens ein ansprechendes Mitfahrb├Ąnkle entworfen, das als Unikat einen Wiedererkennungseffekt in der Region haben soll. Schlie├člich erhoffen sich die Initiatoren der N!-Region F├ťNF G, dass die pfiffige Idee des Mitfahrb├Ąnkles angenommen wird und ├╝ber die sechs Gemeinden hinaus weitere Verbreitung findet. Bekannt gemacht und flankiert wird die Aktion durch einen Flyer, der an alle Haushaltungen der beteiligten Gemeinden verteilt wird.

Standorte in Aldingen und Aixheim

Aldingen

  • Bauhof (Rub├Ąckerstra├če, Richtung Aixheim)
  • Autohaus Hauser (Trossinger Stra├če, Richtung Trossingen)
  • Gasthaus Lamm (Spaichinger Stra├če/B14. Richtung Spaichingen/Denkingen)

Aixheim

  •  Hagenbach (Aldinger Stra├če, Richtung Aldingen, Trossingen)

Initiates file downloadFlyer Mitfahrb├Ąnkle (PDF - 1,66 MB)


Weitere Projekte der N!-Region

  • Erarbeitung eines gemeinsamen Klimaschutzkonzepts (Aldingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen); Dei├člingen hat bereits ein Klimaschutzkonzept. Am Ende sollen die ├Ârtlichen Klimaschutzkonzepte zu einem regionalen Klimaschutzkonzept zusammen gef├╝hrt werden.

  • Teilnahme am Modellvorhaben des Bundes ÔÇ×Jugendgerechte KommuneÔÇť. Aus den 16 Bundesl├Ąndern nimmt jeweils ein Projekt an diesem auf drei Jahre angesetzten Modell teil. Aus Baden-W├╝rttemberg ist dies unsere N!-Region.

  • Austausch mit der Nachhaltigkeitsregion S├╝dtirol ÔÇô hier wird eine Partnerschaft in Sachen Nachhaltigkeit angestrebt. Erste Kontakte und ein Besuch in S├╝dtirol haben bereits stattgefunden. Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage 2016 wurde diese strategische Partnerschaft im Rahmen eines S├╝dtiroler-Abends mit Vortrag in Frittlingen weiter ausgebaut.

  • Zusammenarbeit mit der N!-Gemeinde Balgheim

  • Um ├Ąlteren Mitb├╝rgern solange wie m├Âglich den Verbleib in der gewohnten Umgebung zu erm├Âglichen soll ein ma├čgeschneidertes Mobilit├Ątskonzept f├╝r alle f├╝nf Nachhaltigkeitsgemeinden erarbeitet werden.
    Zun├Ąchst besch├Ąftigte sich ein Arbeitskreis mit einem B├╝rgerbus-Modell wie es in Dornhan betrieben wird. Schnell wurde klar, dass sich dies nicht f├╝r Nachhaltigkeitsregion eignet. Nunmehr soll schwerpunktm├Ą├čig an einem flexiblen Modell als eB├╝rgerauto gearbeitet werden. Wie das Modell ÔÇ×SpurwechselÔÇť in Dei├člingen w├Ąre man mit einem Elektrofahrzeug und Fahrer, sehr individuell und flexibel. Dazu sollen in jeder Gemeinde ein Elektrofahrzeug und die notwendige Ladeinfrastruktur beschafft werden. Dei├člingen wird die anderen vier Gemeinden mit seiner Erfahrung unterst├╝tzen.

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