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Verhaltensweisen und Tipps für den Hundehalter in der Gemeinde Aldingen

Immer wieder werden der Gemeindeverwaltung aus der Bürgerschaft heraus Klagen und Beschwerden über Mängel und Nachlässigkeiten in der Hundehaltung mitgeteilt.   
Inwieweit diese Mitteilungen berechtigt sind, kann nur teilweise eingeschätzt werden, doch ist zu unterstellen, dass ein Bürger, der sich bei der Gemeindeverwaltung meldet, Ärger loswerden, Sorge vortragen und schlussendlich auch erreichen will, dass offenkundige Nachlässigkeiten oder Mängel in der Hundehaltung durch den Hundehalter beseitigt werden.

Wir möchten dies zum Anlass nehmen, wieder einmal mehr an unsere Tierhalter im Ort zu appellieren und die eine oder andere Bestimmung unserer gemeindlichen Polizeiverordnung wieder in Erinnerung rufen. Ziel sollte sein, dass das Verhältnis zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern verbessert wird bzw. gut bleibt. Der Hund ist des Deutschen liebstes Haustier.

Allein in Aldingen sind derzeit rund 400 Hunde angemeldet. Sie sind Spielgefährten, Wegbegleiter und Beschützer. Doch ihre Hinterlassenschaften beim ‚Gassigehen‘ sorgen gelegentlich für Unmut – auch in unserer Gemeinde. Deshalb sind in beiden Gemeindeteilen zwischenzeitlich an verschiedenen Stellen Beutelspender mit Plastiktüten – sogenannte ‚Hundekotbeutel‘ – zur kostenlosen Verwendung für die Tierhalter aufgestellt und wir haben festgestellt, dass dieses Angebot angenommen wird. Wir möchten deshalb mit dieser Art der Entsorgung von Hundekot weiter fortfahren und Sie als Tierhalter weiterhin bitten, diese Hundekotbeutel zu verwenden. Weitere Hundekotbeutel können Sie im Zimmer 27 im Aldinger Rathaus bei Frau Fehr oder bei der Ortschaftsverwaltung in Aixheim abholen.

Verhaltensempfehlungen für den Hundehalter:

  • Respektieren Sie, dass nicht jeder Mensch ein Hundefreund ist.
  • Akzeptieren Sie, dass es Menschen gibt, die vor Hunden Angst haben.
  • Signalisieren Sie durch richtiges Handeln, dass Ihnen Ihr Hund gehorcht: Lasen Sie ihn nur dann freilaufen, wenn dadurch keine anderen Menschen oder Tiere belästigt oder gar gefährdet werden. Aus Sicherheitsgründen: Im Ort nie ohne Leine!
  • Leisten Sie Ihren Beitrag zu einem positiven Bild der Hundehaltung durch ein rücksichtvolles und vorbildliches Auftreten in der Öffentlichkeit.
  • Rufen Sie Ihren Hund zu sich und leinen ihn ggf. an, wenn Ihnen andere Menschen begegnen. Dies gilt insbesondere bei Kindern, Joggern, Radfahrern oder Menschen, die Tiere mitführen.
  • Weisen Sie andere Hundehalter auf ein von Ihnen festgestelltes Fehlverhalten hin.

Müssen Hunde im Wald und Feld an die Leine?

Grundsätzlich gilt in unserer Gemeinde die Leinenpflicht im bebauten Ortsgebiet. Außerhalb eigentlich nicht. Doch das führt immer wieder zu Problemen zwischen freilaufenden Hunden und dadurch verängstigten Wald-und Flurbesuchern. Hierzu ist zu sagen:

  • Hunde müssen sich in Wald und Feld im Einwirkungsbereich ihres Führers befinden. Ist dies nicht möglich, muss der Hund angeleint werden.
  • Da Hunde einen mehr oder weniger ausgeprägten Jagdinstinkt besitzen, jagen sie von Natur aus Tiere, die im Wald heimisch sind. Viele davon sind geschützt. Somit können freilaufende Hunde große Schwierigkeiten bereiten, besonders in der Brut- und Setzzeit der Waldtiere.
  • Es empfiehlt sich daher, den Hund zum Schutz von Wildtieren und zur ungestörten Erholung der vielen Wald-und Feldwege-Besucher anzuleinen.
Erstellt am 09. September 2020