Kontaktinformationen

Geschäftsstelle

N!-Region FÜNF G
Geschäftsführer Frank Nann
Gemeinde Denkingen
Hauptstraße 46
78588 Denkingen

Telefon: 0 74 24 / 97 06-16

Telefax: 0 74 24 / 13 32
E-Mail: nann@denkingen.de

Vorsitzender

Bürgermeister Thomas Albrecht
Gemeinde Wellendingen
Schloßplatz 1
78669 Wellendingen

Telefon: 0 74 26 / 94 02 - 0
Telefax: 0 74 26 / 94 02 - 25

eMail: thomas.albrecht@wellendingen.de

Der Vorsitz der N!-Region wird jährlich im Wechsel von den Bürgermeistern der fünf beteiligten Gemeinden Aldingen, Deißlingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen bekleidet.

Sie sind hier: Startseite / Sonderthemen / Nachhaltigkeitsregion FÜNF G
Logo Region Fünf G

N!-Region FÜNF G - Verbund nachhaltiger Kommunen

Die Gemeinden Aldingen, Denkingen, Frittlingen, Deißlingen und Wellendingen haben sich im Rahmen der Auftaktveranstaltung "Markt der Möglichkeiten" am 26.06.2015 zur gemeinsamen Nachhaltigkeitsregion FÜNF G zusammengeschlossen.

Dieses einzigartige Pilotprojekt wird vom Umweltministerium Baden-Württemberg unterstützt und gefördert.

Teppichübergabe

Die fünf Gemeinden sind allein vielfach zu klein und deshalb nicht in der Lage, gewisse Projekte durchzuführen. Durch die Zusammenarbeit der Gemeinden in Bereichen wie Klimaschutz, Energie, die Bewältigung des demographischen Wandels, Mobilität, Müllvermeidung, regionale Produkte, Ernährung, Bildung, Wirtschaft und Gesundheitswesen entstehen für die Gemeinden und die Region Mehrwerte.

Wie gelingt es beispielsweise, junge Menschen in der Region zu halten, dem Facharbeitermangel zu begegnen oder die Mobilität für Senioren zu gewährleisten? Wie kann die Infrastruktur in den
einzelnen Gemeinden erhalten bleiben und die Kaufkraft in den fünf Gemeinden gebunden werden? Was gibt es künftig für Betreuungs- und Wohnangebote für ältere Mitbürger und wie kann man gemeinsam die Vereinsstrukturen auch für die Zukunft sichern?

Fragen und Herausforderungen wie diese werden nun gemeinsam angegangen.

Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung am 02.05.2017 beschlossen, den Klimaschutz als politisches Handlungsziel der kommunalen Daseinsvorsorge für die Gemeinde Aldingen festzuschreiben. Außerdem verpflichet sich die Gemeinde bis zum Jahre 2050 in öffentlichen Einrichtungen und Betrieben klimaneutral und energieautark zu werden. Bis zum Jahr 2050 soll eine CO2-Neutralität der Gesamtgemeinde erreicht werden. Dieses Ziel soll durch ein Bündel von Maßnahmen erreicht werden, denen das gemeinsame Klimaschutzkonzept der Gemeinden Aldingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen als Leitfaden dient.

Es ist außerdem geplant das gemeinsame Klimaschutzkonzepte mit dem bereits bestehenden der Gemeinde Deisslingen zu einem regionalen Klimaschutzkonzept für die N!-Region zusammengefasst. Hierbei werden gemeinsame Ziele definiert, welche dann zusammen mit der Bevölkerung diskutiert und vertieft werden sollen. Das Klimaschutzkonzept soll regelmäßig fortgeschrieben werden.

Präsentationen im Rahmen der Auftaktveranstaltung "Markt der Möglichkeiten"

Nachhaltigkeitsbericht

Nachhaltigkeitsbericht

Mit einem Nachhaltigkeitsbericht erfasst, bilanziert, strukturiert und dokumentiert die Kommune ihre vielfältigen Aktivitäten für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung. Der erste Nachhaltigkeitsbericht ist ein Statusbericht, der den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsbemühungen festhält. Auf dieser Grundlage können dann weitere Schritte (z. B. die Definition von Zielen, die Beschreibung von Maßnahmen zur Zielerreichung etc.) einer nachhaltigen Entwicklung in die Wege geleitet werden. Damit sind kommunale Nachhaltigkeitsberichte ein gutes Instrument, um Kommunen auf dem Weg zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Entwicklung zu begleiten.

Im Kapitel „Fazit und Ausblick“ wird ein Fazit zum allgemeinen Stand der Nachhaltigkeit gezogen. Außerdem wird beschrieben, wie es mit dem Prozess der Nachhaltigkeitsberichterstattung weitergeht. Denn mit einer regelmäßigen Neuauflage des Nachhaltigkeitsberichts kann ein stetiger Prozess der Verbesserung auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung in Gang gesetzt werden.

Was bedeutet nachhaltige Entwicklung?
Die zunehmenden Folgen des Klimawandels zeigen immer deutlicher: Ein sehr viel sparsamerer Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist zwingend erforderlich, um die ökologische Tragfähigkeit des Planeten nicht erheblich zu überlasten.

Grundlage ist hierbei ein umfassendes Nachhaltigkeitsverständnis, in dem ökonomische, ökologische und soziale Belange gleichermaßen berücksichtigt werden. Die Belastbarkeit der Erde und der Natur sowie die Endlichkeit der Ressourcen setzen dabei die Grenzen.

Zu den Nachhaltigkeitsberichten...

Klimaschutzpakt

Klimaschutzpakt

Bei der UN-Klimakonferenz Ende des Jahres 2015 in Paris wurden wegweisende Beschlüsse gefasst. Die Staats- und Regierungschefs verständigten sich darauf, die globale Erwärmung auf unter zwei Grad, besser noch 1,5 Grad zu begrenzen.

Von Paris geht auch für Baden-Württemberg das wichtige Signal aus, dass die Weltgemeinschaft den Klimawandel sehr ernst nimmt und bereit ist, mit großen Anstrengungen den Klimaschutz wie auch die notwendige Anpassung an die nicht mehr vermeidbaren Klimaveränderungen voranzutreiben.

In Baden-Württemberg, so Umweltministerium, Gemeinde-, Städte- und Landkreistag in ihrem Anschreiben zum Klimaschutzpakt, befinden wir uns nicht zuletzt durch das Engagement der Landkreise, Städte und Gemeinden sowie der vielen engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürger in der guten Ausgangslage, die Ziele von Paris mit vollem Einsatz verfolgen zu können.

In zeitlicher Nähe zu den Beschlüssen von Paris haben daher die kommunalen Spitzenverbände zusammen mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg einen eigenen Klima-Pakt vereinbart. Der Klima-Pakt Baden-Württemberg wirbt dafür, dass sich möglichst viele Kommunen diesem Klima-Pakt anschließen und vor Ort die notwendigen Maßnahmen zusammen mit der Bürgerschaft angehen. Diesen Appell verbindet das Land mit noch weiter verbesserten Förderbedingungen.

Klimaschutzpakt des Landes Baden-Württemberg mit den kommunalen Landesverbänden Vereinbarung gemäß § 7 Abs. 4 Klimaschutzgesetz

Weitere Informationen Klimaschutzkonzept der Gemeinden

Mitfahrbänkle

Mitfahrbänkle –eine pfiffige Idee mit nachhaltigem Charakter

Haltestelle "Mitfahrbänkle"

Die Nachhaltigkeitsregion FÜNF G setzt ihr Mobilitätskonzept zur Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs Schritt für Schritt um.

Seit Mitte April 2017 werden an den Ortsdurchfahrtstraßen insgesamt 17 Mitfahrbänkle aufgestellt. Weitere Gemeinden der Landkreise Rottweil und Tuttlingen spielen mit dem Gedanken, dieses Konzept zu übernehmen. So hat sich zum Beispiel Balgheim dieser Initiative angeschlossen und ein Mitfahrbänkle aufgestellt. In Zimmern o.R. wird diese Absicht ebenfalls diskutiert.

Die Idee
Daumen raushalten war früher, heute setzt man sich aufs Mitfahrbänkle und signalisiert damit, dass man in Fahrtrichtung mitgenommen werden möchte. Dieses Mitfahrangebot wird in Deutschland schon in vielen Gemeinden praktiziert, um den öffentlichen Nahverkehr vor allem zu den Zeiten zu ergänzen, die fahrpanmäßig schlecht bedient werden. Nebenbei wird so auch die Nachhaltigkeit gestärkt, wenn man bedenkt, dass die überwiegende Mehrzahl aller Autos nur mit dem Fahrer besetzt ist.

Die Regeln für die Nutzung des Mitfahrbänkles sind einfach
Natürlich steht es jeder Fahrerin und jedem Fahrer frei, ob am Mitfahrbänkle angehalten wird. Das Gleiche gilt für die potenziellen Mitfahrer. So zeigen Erfahrungen, dass zum Beispiel Frauen hauptsächlich Frauen mitnehmen. Die Autofahrer werden allerdings gebeten, keine Kinder unter 14 Jahren einsteigen zu lassen. Abgesichert sind die Mitfahrer über die KfZ-Haftpflichtversicherung des Fahrers. Die Gemeinden übernehmen keine Haftung.

Für die praktische Umsetzung des Projekts hat die Zimmerei Haller aus Aldingen eigens ein ansprechendes Mitfahrbänkle entworfen, das als Unikat einen Wiedererkennungseffekt in der Region haben soll. Schließlich erhoffen sich die Initiatoren der N!-Region FÜNF G, dass die pfiffige Idee des Mitfahrbänkles angenommen wird und über die sechs Gemeinden hinaus weitere Verbreitung findet. Bekannt gemacht und flankiert wird die Aktion durch einen Flyer, der an alle Haushaltungen der beteiligten Gemeinden verteilt wird.

Standorte in Aldingen und Aixheim

Aldingen
Bauhof (Rubäckerstraße, Richtung Aixheim)
Autohaus Hauser (Trossinger Straße, Richtung Trossingen)
Gasthaus Lamm (Spaichinger Straße/B14. Richtung Spaichingen/Denkingen)

Aixheim
 Hagenbach (Aldinger Straße, Richtung Aldingen, Trossingen)

Fernsehdreh Mitfahrbänkle
Flyer Mitfahrbänkle ((1,66 MB))

Spurwechsel – Elektroautos in der N!-Region FÜNF G

Spurwechsel – Elektroautos in der N!-Region FÜNF G

Fahrdienste können ab 01. April 2018 auf dem Rathaus angemeldet werden.

Ablauf bei Bedarf:
 Anmeldung:Wer von MiKaDo zu einem Ort gefahren werden möchte, kann sich telefonisch auf dem Rathaus unter unten genannten Kontaktdaten melden und den Termin nennen. Das Rathaus sorgt dann dafür, dass Sie rechtzeitig abgeholt werden.Bezahlung:MiKaDo bietet ab 1.April eine Barzahlung an den/die Fahrer/in an, wie in einem Taxi. Sie erhalten dann eine Quittung, die Sie gegebenenfalls bei der Krankenkasse einreichen können. Jede angefangene halbe Stunde kostet 6,00 €. Damit wird die Betreuung während der Fahrt und während Ihres Termins bezahlt. Das Elektroauto selbst wird von der Gemeinde gestellt. Falls Sie weitere Fragen haben, dürfen Sie sich gerne auf dem Rathaus unter der genannten Nummer erkundigen.

Gemeinde Aldingen

Gemeinde Aldingen
Marktplatz 2
78554 Aldingen

Ansprechpartnerin: Frau Plaumann

Tel. 0 74 24 / 882 - 10

Erreichbar zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses

Sammelaktion ausgedienter Handys & Smartphones

Sammelaktion ausgedienter Handys & Smartphones

Plakat "gebrauche Mobiltelefone sammeln"

Die N-Region FÜNF G beteiligt sich an der Handy-Aktion Baden-Württemberg. Ausgediente Handys und Smartphones können bei den Gemeinden in einer Sammelbox auf den Rathäusern eingeworfen werden. In Aldingen und Aixheim befinden sich die Sammelboxen jeweils aus den Auslagetischen im Wartebereich auf dem Hauptamt bzw. der Ortschaftsverwaltung.

Die Handy-Aktion wird von zertifizierten Fachunternehmen durchgeführt und von Umweltorganisationen, Südwind, Germanwatch und der Deutschen Umwelthilfe, überwacht. Erlöse aus dem Verkauf fließen in nachfolgende gemeinnützige Aktionen des Landes Baden-Württemberg:

  • Aufklärung rettet Leben (Ostkongo)
  • Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V./ Brot für die Welt
  • Anpassung an den Klimawandel (Uganda) – Aktion Hoffnung
  • Zukunftschancen durch Ausbildung (Äthiopien) – Evangelisches Jugendwerk in Württemberg

Ausführliche Informationen zur Handyaktion Baden-Württemberg finden Sie unter www.handy-aktion.de

Quelle: Geschäftsstelle Nachhaltigkeitsstrategie - Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Weitere Projekte der N!-Region

Weitere Projekte der N!-Region


Auszeichnung des Projekts „Vermeidung Plastikflut in den Meeren“ und „Schutz des Regenwaldes“ (Helden gesucht) am 05.05.2022

Die N!-Region 5 G hat vor längerer Zeit das Projekt „Helden gesucht“ ins Leben gerufen.
 
Viele reden davon, dass wir unseren Kindern nicht eine ausgebeutete und eintönige Umwelt hinterlassen sollten. Mehr und mehr verstehen die Menschen, dass wir auf unsere Mutter Erde aufpassen müssen, damit sie ihr Gleichgewicht, das sie sich in Milliarden und Millionen von Jahren geschaffen hat, nicht in wenigen hundert Jahren verliert. Viele Unternehmen stellen ihre Produktion um, man verwendet nachwachsende Baumaterialien und vermeidet Plastikmüll, man fährt wieder Fahrrad und spart Strom.
 
Und was machen wir privat? In der Schule? Im Verein? In der Clique?
 
Die N!-Region FÜNF G sucht kleine und große Aktionen, die zeigen, dass auch in unseren Gemeinden der N!-Region auf die Umwelt aufgepasst wird, dass an unsere Generation nach uns gedacht wird. Ob Müllvermeidung, Fahrgemeinschaften, Bepflanzungsaktionen, regionales Essen oder was auch immer - es gibt vieles, was man nachhaltig tun kann.
 
Im Jahre 2021 sind mehrere sehr gute Bewerbungen eingegangen.
Es konnten zum ersten Mal zwei Projekte ausgezeichnet werden.
Die Auszeichnung des Projekts „Vermeidung Plastikflut in den Meeren“ und „Schutz des Regenwaldes“ konnten Herr Bürgermeister Ralf Ulbrich und Frank Nann (Geschäftsführer der N!-Region 5 G) am 05.05.2022 im Rathaus in Lauffen vornehmen.
 
Vier Mädchen aus Lauffen (Helene Hankel, Chiara Keller, Jill Saliger und Anna Spadinger) haben im Dezember 2021 auf dem Wochenmarkt Lauffen gebrannte Mandeln und Punsch verkauft. Die erzielten Einnahmen in Höhe von 150 € sind der WWF gespendet worden, um die Plastikflut in den Meeren zu bekämpfen.
Die vier Mädchen haben auf dem Wochenmarkt in Lauffen noch Waffeln verkauft. Es konnte ein Betrag in Höhe von 260 € eingenommen werden. Auch dieser Betrag ist der WWF gespendet worden.
Frank Nann und Ralf Ulbrich würdigten in ihren Dankesworten bei der Preisverleihung das Engagement der vier Mädchen. „Es ist faszinierend, dass sich jungen Menschen mit diesen Themen beschäftigen und auch Taten folgen lassen.“, so Frank Nann.

Vorstellung der Fortschreibung des N!-Berichts der N!-Region 5 G

Am 06.04.2022 konnte Frau McLeod (Begleitung nachhaltiger Entwicklungsprozesse) die Fortschreibung des gemeinsamen Nachhaltigkeitsberichts der N!-Region 5 G in der Erich-Fischer-Halle in Aldingen vorstellen.
Hierzu waren die Gemeinderäte der Gemeinden Aldingen, Denkingen, Frittlingen, Wellendingen und Deißlingen geladen. Im Jahre 2015 ist die N!-Region 5 G gegründet worden.
Grundlage für die Arbeit der Nachhaltigkeitsregion ist ein Nachhaltigkeitsbericht.In solch einen Bericht sind die Aktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeit der Kommunen mit herausragenden Projekten und Zielformulierungen aufgeführt.
Jede der fünf Kommunen der N!-Region 5 G hat einen eigenen N!-Bericht erstellt. Anschließend sind diese fünf Berichte mit Unterstützung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt zu einem gemeinsamen Bericht zusammengeführt worden.
Im Jahre 2017 ist dieser gemeinsame Bericht diskutiert und der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Ein Nachhaltigkeitsbericht muss alle drei Jahre fortgeschrieben werden.
Die Fortschreibung konnte nun unter der Federführung von Frau McLeod abgeschlossen und den Gemeinderäten präsentiert werden. Die drei Bereiche (Ökologische Tragfähigkeit, Wirtschaft und Soziales, Kommunale Rahmenbedingungen) sind auf vier Bereiche (Ökologische Tragfähigkeit, Wirtschaft und Arbeit, Soziales und Gesellschaft, Kommunale Rahmenbedingungen) und die Handlungsfelder von 15 auf 18 erweitert worden.

Neue Handlungsfelder sind:
Kommunale Strategien und Konzepte, Nachhaltigkeit in der Verwaltung, Anpassung an den Klimawandel, Biologische Vielfalt und Nahversorgung und lokale Wertschöpfung.
Die Nachhaltigkeitsregion 5 G hat bereits sehr viele Projekte umgesetzt wie z.B. im Bereich der Mobilität (Spurwechsel, Mitfahrbänkle), Klimaschutzkonzept, Jugendgerechte Kommune (Gemeindedetektive, Jugendrat).
Das vorhandene Klimaschutzkonzept wird in diesem Jahr fortgeschrieben.Des Weiteren wird die N!-Region 5 G im Jahre 2022 einen „Energiemanager“ einstellen.
Der Zuschussantrag ist bereits gestellt worden. Die Stelle wird über einen Zeitraum von 3 Jahren gefördert (mit 70 % einer 100 % Stelle).
Sobald der Förderbescheid vorliegt, kann die Ausschreibung vorgenommen werden. Mit der Umsetzung der Biotopverbundplanung ist begonnen worden. Ziel ist es, den Verlust von Lebensräumen der Insekten zu stoppen, vielfältige Lebensräume zu erhalten, durch Vernetzung einen Lebensraumverbund zu erhalten bzw. neu zu schaffen sowie vor allem auch die Qualität der Lebensräume dauerhaft zu verbessern.
An diesem Verbund beteiligen sich die Gemeinden Aldingen, Denkingen, Frittlingen, Wellendingen, Spaichingen, Dürbheim, Hausen o.V., Balgheim und Mahlstetten.
Das Land fördert 90 % der Planungskosten und 70 % der Umsetzung der Maßnahmen. Den Zuschlag hat das Büro Baader Konzept GmbH erhalten.
Des Weiteren ist sich die N!-Region 5 G der globalen Verantwortung bewusst. Die kommunale Partnerschaft mit zwei Gemeinden in El Salvador soll ausgebaut werden.
Der Markt der Möglichkeiten wird am 19.11.2022 in der Neuwieshalle in Wellendingen stattfinden. Laut Frau McLeod ist die N!-Region 5 G eine Vorzeigeregion und auf einem sehr guten Weg.
Die Fortschreibung des N!-Berichts kann auf der Homepage der N!-Region 5 G eingesehen werden.
 
www.n-region-5g.de
kontakt@n-region-5g.de

„Boden wieder gut machen!“

Unter dem prägnanten Titel mit dem Untertitel „Wie eine wirklich zukunftsfähige Landwirtschaft aussehen kann“ wird am Donnerstag, 07.04. um 19 Uhr der Co-Autor des viel beachteten Buchs „Die Humusrevolution“ zu Gast in der Mehrzweckhalle Deißlingen sein.
Stefan Schwarzer arbeitet seit über 20 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), wo er sich mit globalen Umweltproblemen beschäftigt. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist unser Boden - eine begrenzte und bisher oft nicht gut behandelte und betrachtete Ressource. Über viele Jahre hinweg hat er Erfahrung mit der aufbauenden und humusbildenden Landwirtschaft gesammelt, die gleich mehrere Probleme unserer heutigen Zeit lösen kann. Stefan Schwarzer wird an diesem Abend Methoden und Wege aufzeigen, um unsere Böden ertrag- und artenreicher werden zu lassen und damit gesündere Nahrungsmittel zu produzieren. Gleichzeitig wird er darauf eingehen, wie gesunde Böden einen großen Beitrag zur CO2-Bindung und damit zur Bewältigung des Klimawandels leisten können. Dabei wird er Überblick über einen großen, vielversprechenden Werkzeugkoffer von Ansätzen geben, die so manch ein Landwirt schon heute einsetzt.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

 

 
 El Salvador: Unsere Partnergemeinden San José Ingenio und Majadita: 
Ökologische Gärten am Nationalpark Montecristo
 
Das Projekt „Ökologische Gärten“ am Nationalpark Montecristo hat erste und beste Ergebnisse. Es sind 20 Frauen aus genau so vielen Haushalten in der Gemeinde San José Ingenio, die das Projekt für einen Zeitraum von 4 Monaten qualifiziert:  10 Frauen im ökologischen Anbau von Gemüse und (Heil)Kräutern und 10 in der Aufzucht von Hühnern und der Produktion von Bio-Eiern. Die notwendige Ausrüstung für die Durchführung bekamen die Frauen als Starthilfe. In 6 Schulungen wurde das Ziel der Ernährungssouveränität für die Teilnehmer beider Projekte - in Theorie und Praxis –  mit den Themen Bodenschutz, Herstellung und Einsatz von Biodünger und biologischen Pflanzenschutzmitteln, Lagerung und Qualitätskriterien ...
Das Projekt verbessert die Autonomie der Frauen und schafft Einkommen für sie und ihre Familien. So wirkt das Projekt auch der starken Abwanderung in der Region entgegen. In der Gemeinde San José Ingenio leben 115 Familien mit insgesamt etwa 400 Personen, davon rund ein Viertel jünger als 10 Jahre.  Für sie alle und auch für die Familien in der Nachbargemeinde Majadita verbessert das Projekt die Verfügbarkeit von Grundnahrungsmitteln durch Direktvermarktung.
Gleichzeitig profitieren neben den Frauen, die gemeinsam die von der N-Region-5G mitfinanzierte gemeindliche Waldgaststätte „La cocinita de San José“ – die „Kleine Küche von St. José“ - betreiben, auch die anderen Anbieter ergänzender Angebote in den Nationalparkgemeinden. Insbesondere sind dies die kleinen Kunsthandwerker und die Waldführer und letztlich auch der Nationalpark Montecristo selbst mit seiner Zielsetzung, durch nachhaltigen Tourismus das ökologische Bewusstsein der Besucher zu fördern.
Und:  Im Januar konnten beiden Gemeinden je zwei Pflegebetten zur Versorgung kranker Menschen übergeben werden – Teil einer fünf Seecontainer umfassenden Hilfesendung der Flüchtlingshilfe Mittelamerika.
 

  • Teilnahme am Modellvorhaben des Bundes „Jugendgerechte Kommune“. Aus den 16 Bundesländern nimmt jeweils ein Projekt an diesem auf drei Jahre angesetzten Modell teil. Aus Baden-Württemberg ist dies unsere N!-Region.
  • Austausch mit der Nachhaltigkeitsregion Südtirol – hier wird eine Partnerschaft in Sachen Nachhaltigkeit angestrebt. Erste Kontakte und ein Besuch in Südtirol haben bereits stattgefunden. Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage 2016 wurde diese strategische Partnerschaft im Rahmen eines Südtiroler-Abends mit Vortrag in Frittlingen weiter ausgebaut.
  • Zusammenarbeit mit der N!-Gemeinde Balgheim

        Zur Projektübersicht